Hallo liebe Leser, unser nitesite-Blog wird an dieser Stelle nicht fortgeführt, aber bleibt bestehen. Und: Es geht an anderer Stelle weiter - Trends und Tendenzen aus der innovativen Gastronomie, sowie Tipps für Food und Beverage gibt es auf dem *nomyblog. Klicken Sie gleich mal rein oder bookmarken Sie hier das RSS-Abo!
In amerikanischen Blogs wird das neue Pepsi-Logo heiß diskutiert - will es wirklich ein Schmunzeln nachahmen, erinnert es an einen Po oder ist es nur eine Frage der Zeit, bis Korean Air auf Unterlassung klagt? Wir jedenfalls finden, dass die Marke sich mit diesen Schwingungen und dem bauchigen neuen Font stark von den Logos der Web 2.0-Ära hat inspirieren lassen. Eine Auswahl “gewebzweinullter” Firmenlogos haben wir mal daneben gestellt, die hier in ihrer ganzen Fülle zu bewundern sind.
Seit heute ist er draußen: *nomy, unser neuer Trendletter für die innovative Gastronomie. Er informiert Betreiber, Entscheider und Multiplikatoren dieser spannenden Branche ab jetzt monatlich über Trends und Tendenzen.
Gerne nehmen wir Sie in unseren Verteiler auf. Und sollten Sie jemanden kennen, dem der Trendletter gefallen könnte - schicken Sie uns einfach ihre oder seine Kontaktdaten zu!
Dieser Onlineauftritt ist ein reiner Diss gegen die grassierende Wodkawelle in den USA. Wodka schmeckt nicht und hat eine überaus langweilige (zahllose Versuche, Aroma in das Getränk zu bringen, scheitern) bis dramatische Historie (Michelangelo hört auf zu malen, nachdem er die russische Spirituose probiert hatte, Napoleon verliert bei Waterloo, weil er seinen eigenen Wodka herstellen ließ). Die Mixgetränke, die man aus Wodka herstellen kann, heißen Potato&Soda oder Potato-Tini (lecker!) und die typischen Wodkatrinker kann man sich sogar selbst zusammenbauen - aus vier ziemlich treffenden Stereotypen. Dass dahinter ein Konkurrenzprodukt stecken muss, ahnen Sie schon. Welches, wird nicht verraten. Nur soviel: Es ist kein Whiskey, kein Tequila, kein Gin und kein Rum, sondern etwas ganz eigenes…
Wir waren auf der vermutlich besten Creative Industries-Konferenz der Welt, dem picnic in Amsterdam. Hier traf sich zum dritten Mal die digitale Szene aus Medien, Kunst, Business und Wissenschaft, um zukunftsweisende Modelle vorzustellen. Ausführliche Nachberichte wird es auf der Konferenz-Webseite geben, für die Getränkewelt sei dieses interessante Beispiel vorgestellt: Join the Pipe. Online und über Wasserspender, die z.B. in Firmen aufgestellt werden, kann das Wasser der Firma gekauft werden. Die Gebinde sind zugleich Einzelelemente aus dem Rohrleitungsbau und können miteinander verbunden werden. Das ist nicht nur schickes, ungewöhnliches Design, sondern weist auch auf den Sinn des Projekts hin: Für jede verkaufte Flasche wird ein Meter Rohrleitung in wasserarmen Gegenden gebaut. Ziel ist es, die längste Pipeline der Welt zu bauen. Nicht weniger. Die Flaschen tragen einen RFID-Chip, über den sie mit dem Web verbunden werden können - der Besitzer wird so zugleich Teil der Pipe-Community!
Tja, auch so kann man sich dem Trendthema Eisbier nähern: Bei Losego, zweifellos Dortmunds bester Eisdiele, gibt es neben den Exotik-Klassikern Haferflocke und Kastanie jetzt auch den Flavour Bergmann-Eis. Es basiert auf dem Microbrewing-Kultbier Bergmann, das es seit einigen Monaten in der Stadt zu kaufen gibt, schmeckt hopfig-herb wie ein guter Bierschaum, mit dezent süßem Abgang und einem charmant bitteren, lang anhaltendem Nachklang. Die Sorte links daneben ist übrigens Drachenfrucht - für alle, die eher auf Biermixes stehen, empfiehlt sich, beide Sorten zu mischen…
Wer sagt´s denn? Die angeblich so neue Nicht-Zielgruppe, vielmehr Gesellschaftsbewegung LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) ist gar nicht so neu. Anscheinend haben sich die Entwickler bei Heineken schon vor 45 Jahren darüber Gedanken gemacht, wie man nachhaltige Gebinde produzieren könnte. Zusammen mit dem niederländischen Architekten John Habraken ist dabei die Heineken WOBO (world bottle), die zusammengeschoben auch als Baustoff dienen kann - sogar für den Wohnungsbau in wärmeren Gegenden der Welt - die Idee dazu kam Alfred Heineken nämlich bei einem Karibikaufenthalt, hier wurde Altglas dafür zweitverwertet. Der moderne LOHAS-Mensch dürfte damit aber eher seinen guerilla garden durchdesignen oder sich ein postmodernes Vasengerüst daraus formen…
100 Flavours aus einem Automaten: Die explodierende Geschmacksvielfalt im Beverage-Markt scheint den Drink-Giganten Coke doch sehr zu beschäftigen. Derzeit wird ein Automat getestet, der 100 Geschmacksrichtungen gleichzeitig anbieten kann. Das Gerät hat die gleiche Größe wie die herkömmlichen Dispenser und soll nächstes Jahr in ersten Fast Food-Restaurants und Supermärkten eingesetzt werden. Coke plant, der Aromafontäne jedes Jahr 10 neue Flavours hinzuzufügen. via engadget
Eine neue Malz-Limo namens TUnade – bernsteinfarben, alkoholfrei, mit fester Schaumkrone – will den Markt der Biolimonaden erobern. Hergestellt im Forschungsinstitut für Technologie der Brauerei und Mälzerei in Berlin soll sie, laut Leiter Frank-Jürgen Methner, „gesundheitlich noch vorteilhafter als die Konkurrenz“ sein und zahlreiche geschmackliche Variationen zulassen. Ähnlich wie Bier erhält TUnade die Würze aus Maische, wird allerdings ohne Hopfen hergestellt. Hinzu kommen, in Südostasien entdeckte, Mikroorganismen. Jede Brauerei soll es produzieren können, angeblich stehen Vertreter bereits Schlange…
Schnulleralarm im Münchner Club 8 Seasons! Erstmalig wurde der Vip-Kids-Club ausgerichtet: Disco für Kinder. Eintritt zehn Euro (pro Kind, Eltern können umsonst mit reingenommen werden), Mindestalter sechs Monate, Luftballons statt Disconebel und statt dem gängigen House-Mix gibt es Evergreens wie “Auf der Mauer, auf der Lauer” und den “Schnappi” die Kids singen mit. Die Idee kommt aus den USA, wo die Partyreihe Baby Loves Disco regelrecht einschlug. Nicht vergessen: Es gibt eine Menge Alleinerziehende da draußen!
Wer auch zu Hause nicht auf typische Gastro-Sounds wie Besteck-Klappern, die zischende Espressomaschine oder die zufrieden stimmende Geräuschkulisse eines vollen Ladens verzichten will, dem bietet Ohrenschmaus den perfekten Soundtrack. 12 Aufnahmen aus Hamburger Restaurants (u.a. NIL, Die Bank und Saliba) haben die Küchen-Ausstatter von Cucinaria zusammengestellt. Besonders cool ist der Bonus-Track: Tische-Abräum-Akustiken aus der Jugendherberge Auf dem Stintfang. Übrigens eignet sich die CD hervorragend, den eigenen Laden in flauen Stunden akustisch voller wirken zu lassen.
Das erste deutsche Social Fashion Modelabel armedangels - produziert Fairtrade zertifizierte Mode aus Biobaumwolle - fördert seit September mit dem Verein Trinkwasserwald e.V. das mittlerweile dritte Hilfsprojekt, wobei vom Erlös jedes verkauften Kleidungsstück ein Euro gespendet wird. Zweck des Vereins ist es, deutsche Tannenwälder, die verhindern, dass Regenwasser den Boden erreicht, in Laubwälder umzuwandeln, um die Generierung von Trinkwasser zu fördern. Bionade, die das Projekt im April 2008 gestarteten haben, wollen insgesamt 130 Hektar Trinkwasserwald anpflanzen.
Alexander Wurster mixt in seinem Bella Tirolia im Kölner Agnesviertel im Stile des New Fusion Food mediterrane Alpenküche mit asiatischen Elementen. Konkret bedeutet das: Gerichte wie Kohlroulade mit dem koreanischen Kohl-Nationalgericht Kimchi, Kräuter-Glasnudel-Salat oder Ziegenkäse mit Honig-Thymian-Marinade in Reispapier. Die Location ist in dezentem Weiß gehalten, die Tiroler Berge finden sich in Deckenausschnitten, Wände und sogar mit Alpenpanoramendeko im Sanitärbereich wieder - den asiatischen Kontrapunkt setzen schicke weiße Bambusstäbe in den Fenstern. Vorbeischauen!
Am Stockholmer Flughafen Arlanda können Reisende mit kurzem Aufenthalt, schmalem Budget oder hoher Affinität zu Flugzeugen ab Dezember in einer alten Boeing 747-200 übernachten: Das Jumbohostel hat 25 Kabinen mit rund 80 Betten, jeder Raum hat Flatscreen-TV und kostenloses WLAN. Dusche und WC stehen im Korridor des Jumbos zur Verfügung, eine Suite - ja, selbst die gibt es - und ein behindertengerechtes Zimmer verfügen über ein eigenes Bad. 25 bis 35 Euro pro Person und Nacht kostet der Spaß - deutlich weniger als eine Nacht in der Luft. www.jumbohostels.se
Neulich im Getränkemarkt entdeckt: Bey aus Lünen, „das deutsche Bier mit türkischer Seele.“ Neben dem Pilsener gibt es vier Mixes, unter anderem mit Raki-Geschmack. Mit einer Web-Community und Eventsponsoring soll 2007 vor allem die junge türkische Zielgruppe in Deutschland angesprochen werden, 2008 soll das Marketing auf alle 18 bis 39-jährigen ausgeweitet werden.