Archiv für die Kategorie: gastro

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Manuel Mutlu, einer der wichtigsten Szenegastronomen Bremens (2raumlounge, maschinenraum) expandiert: Im benachbarten Delmenhorst wird er Mitte Dezember das Cartiera eröffnen. Das All-in-One aus Restaurant, Bar und Lounge (gleichzeitig „Raucher-Raum“ sein) auf 700 qm plus 90 qm Außenbereich wird auf dem ehemaligen Delespa-Kartonlager eröffnet, „Cartiera“ ist das italienische Wort für „Kartonfabrik“. Die Innenarchitektur (s. Grafik) gestaltet die Agentur rauminraum.

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Die Zeit scheint reif zu sein für ein Konzept wie dieses: Im November eröffnet Jan Rosenkranz, ehemaliger Geschäftsführer des System-Steakhauses Blockhouse, sein erstes Bio-Restaurant nat in Hamburg. Expansionsziel: 2011 soll es 50 Outlets geben, teilweise im Franchise, mit einem Umsatz von 30 Millionen Euro. Das Konzept: Essen für Menschen, die wenig Zeit haben, sich aber trotzdem gesund ernähren wollen. Feel Good Fast Food nennen die Amerikaner das. Die Karte ist halb vegetarisch (teils vegan), die andere Hälfte listet Rind, Geflügel und Fisch. Nur Bioprodukte, versteht sich, und sogar die Jahreszeiten fließen ins Konzept ein: Wenn keine Erdbeerzeit ist, gibt es keine um die Welt gereisten Bio-Erdbeeren, sondern eben gar keine Erdbeeren. Vor allem Frauen sollen mit dem Konzept angesprochen werden. „Sie essen kleinere Portionen, abwechslungsreicher und probieren eher neue Dinge aus” so Rosenkranz im Interview mit FTD. Und wenn Frauen kommen, kommen auch Männer. Das ist nämlich immer so in der Gastro.

Auf der Homepage wird das Konzept ausführlich erklärt: www.natbio.de

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Schon wieder eine Neueröffnung in Stuttgart: Am 1. Dezember wird in den Räumlichkeiten das ehemaligen Botox & Hidden Place der Club b.seite starten. Macher ist Lars Kanzian, der schon das proTON betreibt. Musik: Black am Donnerstag, House&Electro Freitags und Samstags Techno/Trance. Auf drei Etagen sind Bars, Dancefloor und Lounge mit Cocktailbar verteilt - die Gäste werden also nicht nur zum Tanzen, sondern auch zum Loungen angefordert: Ein All-in-One-Clubtyp, der immer häufiger anzutreffen ist.

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Uwe Reiser, einer der aktuell erfolgreichsten Partymacher der Neckar-Metropole (Love Academy-Partys), wird im November seinen ersten eigenen Club eröffnen. Und der wird sehr stylish werden: Zusammen mit Architekt Gregor Scholz (auch Betreiber des Scholz am Marktplatz) wurde ein state-of-the-Art-Club mit schicker Deckenbeleuchtung entworfen. Ab dem 17. November soll jeweils mittwochs (!) und samstags gefeiert werden.
www.aer-club.de

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Der moderne Geschäftsmensch: Ständig im Transit, immer auf der Durchreise. Statt unschönen Bettenburgen (er hat Geld) oder Komforthotels (er hat keine Zeit) braucht er ein Innovation in punkto Stil, Komfort und Preis/Leistung. Das will citizenM leisten. Das erste Hotel wird Anfang 2008 am Amsterdamer Flughafen Schiphol eröffnen.
Die Gäste erwartet ein überdimensionales Bett, eine komplettverglaste Wand für viel natürliches Licht, ein Flat Screen-Fernseher, indirekte Beleuchtung und viele weitere Annehmlichkeiten. Licht, Musik, Temperatur und andere „settings“ können nach eigenem Gusto eingestellt werden. Internetnutzung und Filmkanäle sind im Zimmerpreis inkludiert, der bei 69 Euro beginnt. Auch das gastronomische Angebot ist ganz auf den mobile citizen abgestimmt. Statt Frühstücksraum und Küchenschluss gibt es die canteenM, die 24 Stunden am Tag Sandwiches, Salate, Sushi und warme Gerichte offerieren wird, daneben ausgewählte Getränke und von Baristas kreierter Kaffee. Im vierten Quartal 2008 soll nahe des Amsterdamer Stadtzentrums das zweite citizenM hotel eröffnen. In der ersten roll-out-Phase sind insgesamt 20 Hotels geplant, unter anderem in London, Glasgow, Barcelona, Berlin, Mailand, Brüssel und Kopenhagen.
Ein ähnliches Hotelkonzept auch in NL gibt es bereits mit Qbic.

www.citizenm.com
www.qbichotels.com

mala-min-1.jpgAuch, wenn es schon vom Namen fernöstlich anmutet: Der Begriff „Mala Min“ kommt aus dem Kurdischen und heißt „mein Zuhause“. Ansonsten aber hat sich die neue, hell und minimalistisch eingerichtete Gastronomie im Frankfurter Stadtteil Höchst vor allem der japanischen Küche verschrieben: Suppen und Salate stehen als Opener auf der Karte. Die Hauptgerichte reichen von Bandnudeln mit Erdnusspesto bis zu Laksa mit Hühnchen. Kernkompetenz sind die frischen Sushi mit und ohne Fisch. Schon jetzt besonders beliebt sind die ständig wechselnden Special Rolls, die täglich ab 17 Uhr angeboten werden.

www.malamin.de

cafedelsol1b1.jpgDie Goldenen Regeln für Freestander-Konzepte: Lage außerhalb des Zentrums, gute Anbindung, idealer Weise an einem Verkehrsknotenpunkt. Das fünfzehnte Outlet des Café del Sol in Gelsenkirchen erfüllt die Regeln bestens: Rund 400 Gäste finden auf den 1.000 qm Grundfläche der Kolonialstilvilla Platz, die an der belebten Dessauer Straße nahe des Zentrums von Gelsenkirchen liegt. Die Expansionspläne von Gastro & Soul sind großspurig: Bis 2011 soll es 100 Outlets geben. Nächste Openings: Kassel, Moers und Hamm

www.cafedelsol.de

romikulum14.jpgMit der Eröffnung des neuen Romika-Firmensitzes erhält die City auch gleich eine neue Gastronomie: Das in einem alten französischen Garnisonsgebäude eingerichtete Nichtraucher-Restaurant Romikulum (150 Plätze und 450 Außenplätze im Biergarten) bietet Trierern und den vielen Stadtbesuchern nicht nur ein regionales Foodangebot, sondern gibt auch Einblicke in die traditionsreiche Schuhherstellung von Romika und Josef Seibel. Dazu kommen unter anderem Soccer- und Beachvolleyballplätze, so dass Eventgastronomie, gläserne Manufaktur und sportliches Beach Club-Angebot quasi unter einem Dach vereint sind.

www.romikulum.de

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Der Citybeach Frankfurt hat auf dem Parkhausdach von Peek&Cloppenburg eröffnet. 2006 noch auf dem Parkhaus Börse (hier haben nun Ardi Goldmann und Nicos Gatzias vom Sansibar Roofgarden ihre Long Island Summer Lounge eröffnet), ist der neue Standort größer, jetzt gibt es einen üppigeren Pool und neu ein Volleyballfeld. Vor allem aber bleibt der Standort auch für die Nachsaison erhalten: Ein Konzept für einen Winterclub auf dem Dach ist bereits in Arbeit. Und gleichzeitig hat die Macher-Trias schon zwei neue Standorte auserkoren: Der Citybeach wird nämlich 2008 nach Düsseldorf (Nähe Königsallee) und München (Nähe Maximilianstraße) expandieren.

www.citybeach.de

purodesertlounge12.jpgEin exklusives Veranstaltungskonzept der PuroGroup (design hotels-Verband) will ab Herbst für Furore sorgen: Vom 19. bis 21. Oktober wird die Wüste Nordafrikas zum Schauplatz des ersten Puro Desert Lounge Weekend. Die in Palma de Mallorca und in Marbella ansässigen Designhotels und Beach Clubs Puro Urbano und Puro Beach fahren dann in der City von Marrakesch, Marokko eine Kombination aus orientalischen und internationalen Elementen in einer Szenerie aus „tausendundeiner Nacht” auf. Acts wie Bryan Ferry, Air und die Thievery Corporation werden auftreten. Weitere exklusive Locations sollen folgen.

www.purodesertlounge.com

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Auf den ersten Blick: Ein gängiger mobiler Imbiss mit Pommes und Currywurst. Auf den zweiten Blick: Ein innovativer mobiler Bio-Imbiss – mit Pommes und Currywurst. „Das ist auch bei uns der Klassiker“, so Betreiber Thomas Weweck aus Bremen. Aber eben Bio: Fleisch aus artgerechter Tierhaltung und Gemüseprodukte aus ökologischem Anbau stehen auf der Karte des Mahlzeit, dem ersten mobilen Bio-Imbisses der Hansestadt. Und neben dem „Klassiker“ gibt es noch viel mehr: Vegetarische Reispfanne, Crêpes, Sojawurst, hausgemachte Dips und Bio-Salate. Zu trinken gibt es unter anderem Bio-Espresso und natürlich Bio-Limonade.

Auch den Trend zur Edel-Currywurst nimmt Weweck in seinem Mahlzeit auf: Hier kommt sie mit Rucola und in Schalen aus Chinaschilf daher. Kein Wunder, dass der mobile Service nicht nur auf Bremer Märkten frequentiert wird, sondern auch von Gastronomien und für Events genutzt wird. „Wir richten Bio-Caterings für bis zu 500 Personen aus – und das in einem Radius von hundert Kilometern rund um Bremen“, so Weweck. Auf welchen Märkten es unter der Woche „Mahlzeit“ heißt und wo die Caterings ausgerichtet werden, steht online unter:

www.mahlzeit-bioimbiss.de

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Zehn Jahre betrieb Jürgen Hahn seinen Seventies-Club Baby Love auf der Kurzen Straße in der Düsseldorfer Altstadt, dann wollte er sich und seinen mit ihm „gereiften“ Stammgästen etwas Neues bieten. Und so wurde aus dem Club die Ganztagesgastronomie Lülü. Mitte April ging es los, und schon jetzt ist das Feedback sehr gut. Betriebsleiter Rüstü Sonmez: „Achtzig Prozent sind die alten Stammgäste, und neben den Szenegängern, die jetzt auch schon tagsüber reinkommen, haben wir jetzt auch neues Publikum, zum Beispiel junge Mütter mit Kindern. Wir sind jetzt zu einer Oase in der Altstadt geworden.“ Das Retro-Mobiliar wurde gegen Antikmöbel, Sofas, große Portraitbilder und üppiges Blumen-Dekor getauscht. Zum Kuchen gibt es Wiener Kaffee, demnächst eröffnet die Bistro-Küche. Und ganz clubfrei geht es auch in Zukunft nicht zu: Regelmäßige DJ-Dates stehen auf dem Programm.

www.babylove.info

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Techno-Urgestein Dimitri Hegemann feiert anderthalb Jahre nach Schließung seines Berliner Kult-Clubs Tresor das Re-Opening: Ab dem 24. Mai wird das ehemalige Heizkraftwerk in der Köpenicker Straße wieder brodeln: Auf drei Ebenen (Batterieraum, +4 Bar und natürlich der Tresor-Keller, der über einen 30 Meter langen Tunnel zu erreichen ist) wird dann wieder geravt.
Sven Väth, seltener DJ-Act in der Hauptstadt, wird den Eröffnungsabend bestreiten. Als Öffnungszeiten sind Mittwoch, Freitag und Samstag vorgesehen, hinzu kommen Special Events. Bereits im Januar fand hier die Tradeshow der ehemaligen bread+butter Berlin statt.

www.tresor.com

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Dem Süden geht ein Club von internationaler Strahlkraft verloren: Der Stuttgarter Club M1 von Bubbi Schuster schließt nach zwölf Jahren. In der dritten Location war man sieben Jahre ansässig, nun will ein neuer Betreiber hier einen neuen Club eröffnen. Die Namensrechte und die Rechte am M1-Logo bleiben auch weiterhin Eigentum von Bubbi Schuster. Das M1 wird sich mit gewohnten Top-Bookings im Mai (Tocadisco, DJ Rush, Chris Liebing und Eric Prydz) verabschieden. Ob neue Projekte in Sachen M1 Club geplant sind, ist noch nicht bekannt. O-Ton Bubbi Schuster: “Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist.”

www.m1-theclub.com

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PartyStrands nun auch auf Deutsch

In Amerika gibt es den Anbieter PartyStrands.com schon einige Zeit, jetzt will der Ableger des Musikportals MyStrands auch Deutschland erobern: Mitglieder der Web 2.0-Community können per SMS in angeschlossenen Gastronomien die Musik mitbestimmen und erfahren online über das Portal, welche anderen Member am Abend unterwegs sind. Betreiber und DJs werden an der geschalteten Display-Werbung auf Bildschirmen in der Gastronomie umsatzbeteiligt.

www.partystrands.com